Nicht unsere Unterschiedlichkeit ist das Problem, sondern wie wir damit umgehen.

Umerziehen geht nicht.

Ob wir uns gefunden haben unter dem Aspekt: "Gegenteile ziehen sich an." oder "Gleich und gleich gesellt sich gern." - nach rosaroter Verliebtheit folgt ein praktisches Kennenlernen im Alltag und das, was wir anfangs als verbindend erlebt haben, ist plötzlich irritierend anders. Vielleicht hat Frau sich vorübergehend für Fußball interessiert, was dann verfliegt, oder Mann kommt doch nicht so gern mit zum Shopping. Diese Abgrenzung nach anfänglicher Nähe ist normal. Und es ist wichtig, Unterschiede zu spüren und zu benennen, um sich nicht dem anderen zuliebe zu verbiegen. Auf der anderen Seite braucht es auch Kompromisse in Partnerschaft. Entgegenkommen und offenes Interesse am Anderssein des Anderen. Es kann sein, dass manche Eigenart, Gewohnheit oder Verhalten des Partners verunsichern, weil das fremd ist und nicht unseren Erartungen entspricht.
Wenn wir den anderen so ganz und garnicht akzeptieren können, dann bleibt einfach nur Trennung.
Aber wenn wir mit dem anderen zusammen sein wollen, weil wir uns mit dem großen Teil wohlfühlen, dann braucht es Respekt und Toleranz. Was noch hilft, ist Neugierde: "Ah, Du bist da echt anders als ich. Erklär mir doch bitte einfach mal, warum Du das so machst oder willst, damit ich dich besser kennenlernen und verstehen kann."
Unsere eigenen Vorstellungen und Erwartungen machen uns unglücklich. Nicht der Partner. Der ist einfach so wie er ist.
Und: Den anderen verändern oder umerziehen geht nämlich nicht. NIE!

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