Herausforderung corona

Viele Paare und Familien verbringen momentan so viel Zeit miteinander wie selten - leider nicht freiwillig.

Andere Menschen sind allein. Wir müssen umgehen mit den Sorgen um unsere gesundheitliche und finanzielle Zukunft und den hereinprasselnden Nachrichten. Diese Unsicherheit macht uns dünnhäutig - Gereiztheit, Missverständnisse und Streit nehmen zu.

So lassen Sie uns mehr denn je darauf achten, respektvoll miteinander umzugehen. Und seien Sie auch nachsichtig und liebevoll mit sich selbst.
Derart aus unserem Tritt gebracht worden zu sein, kann auch eine Chance sein, Gewohnheiten zu überprüfen, Neues auszuprobieren oder die Zeit kreativ zu nutzen:

  • Mit den Kindern spielen
  • Endlich den Keller ausmisten
  • Den Tag mit Yoga beginnen
  • Zeit, ein paar grundlegende Dinge miteinander zu besprechen
  • Einen Fastentag einlegen
  • Etwas angehen, was Sie schon lange tun wollten
  • Musiknoten aus dem Schrank holen
  • In Ruhe ein Buch lesen
  • Einfach in den Himmel schauen
  • Lösungen erfinden zur Krisenbewältigung #WirVsVirus Hackathon
  • Alte Freunde kontaktieren
  • Miteinander Qualitätszeit verbringen - in Familie oder Online

Hierzu ein paar Inspirationen:

Ich meinerseits bin froh, einiges, was ich schon länger vorhabe, endlich umsetzen zu können und ich bin dankbar für den abendlichen Spaziergang, bei dem ich mitten in der Stadt die Isar plätschern und Vöglein zwitschern höre und staune über all die Kirchenglocken, deren Klang gewöhnlich im mobilen Grundrauschen untergeht, manch scheuer-freundlicher Blick anderer Menschen, verbunden durch unsere Unsicherheit. Ich bin dankbar, dass ich Online arbeiten und weiter für Menschen dasein kann. Und ich genieße die Entschleunigung, um komme wieder in Zen an.

Passen wir in diesen Wochen besonders gut auf unsere Gesundheit, wie auch auf unsere Beziehungen auf.

Eine Zen-Geschichte:
In einer Zeit der Bedrohung durch ein benachbartes Fürstentum, wurde ein junger, kräftiger Mönch zum Dienst in der Armee gezwungen.
»Meister, was soll ich tun?« fragte der junge Mann angstvoll, denn er war von Natur aus sehr sanft.
»Deine Pflicht ist deine Pflicht.«, erwiderte der Meister.
In der Verteidigung seiner Heimat wurde der Mönch als >der wilde Bluthund< bekannt. So sehr seine Feinde ihn fürchteten, so sehr bewunderten ihn seine Kameraden.
Nach dem siegreichen Ende kehrte der Mönch-Soldat in seiner glitzernden Rüstung und mit seinem vergoldeten Samurai-Schwert ins Kloster zurück.
»Ich bin heimgekommen«, erklärte er, »aber ich weiss nicht, ob ich wieder hier unter den sanften Brüdern leben kann.«
»Tritt ein, willkommen zurück.«, sagte der Meister. »Deine Pflicht war deine Pflicht. Jetzt ist deine Pflicht: Zen.
Leg diese alberne Rüstung ab, wasch dir deine Füße und komm wieder zu uns.«

Herzliche Grüße und bleibns gsund.

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